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Abfärbung
durch Reibung
Andere Bezeichnung für den Abrieb, der bei der Reibechtheitsprüfung
gemessen wird.
ASTM
American Society for Testing and Materials (Amerikanische Gesellschaft
für Materialprüfung).
Ausbluten
Farbverlust farbiger Gewebe bei Kontakt mit Flüssigkeiten.
Bäumen,
Zetteln
Ein Prozess der Kettherstellung bei dem die Kettfäden von einem
Spulengatter abgezogen und auf einen langen Kettbaum aufgewickelt werden.
BFD
Boston Fire Department (Feuerwehr Boston).
Bindung
Erscheinungsbild der Gewebeoberfläche bedingt durch die Art der Verkreuzung
von Kett- und Schußfäden
BIFMA
Business and International Furniture Manufacturers' Association (Vereinigung
Internationaler Büromöbelhersteller).
Bogiger Schuß, bogige Kette
Ein Gewebefehler, bei dem die Schuß- oder die Kettfäden nicht
geradlinig verlaufen.
BS
British Standard (Britischer Standard, Britische Norm).
Buntwebeffekt
Ein Effekt der auftritt, wenn verschiedenfarbige Kett- und Schußfäden
verwoben werden und sich ein auffälliges Gewebe ergibt.
Chemische
Reinigung
Die Behandlung von Stoff in einer organischen Lösung zur Entfernung
von Fett, Schmutz oder ãl.
CMHR Schaumstoff
Combustion modified high resilient; durch Verbrennung modifizierter Weichschaumstoff
CRE
Constant rate of extension; gleichbleibende Dehnung auf einer Zugfestigkeitsprüfmaschine.
CRT
Constant rate of traverse; gleichbleibende Einschn¸rung auf einer
Zugfestigkeitsprüfmaschine.
Dekatieren
Ein Prozeß, der die Qualität und das Aussehen eines Stoffes
verbessert und das Einlaufen verhindert. Der Stoff wird um eine perforierte
Walze gelegt, aus der Wasserdampf strömt und den Stoff durchdringt.
Dieser Prozeß wird hauptsächlich für Wollstoffe angewandt.
Differentialfärbung
Übliche Bezeichnung von Fasern der selben Faserfamilie, aber mit
möglicherweise unterschiedlichen Färbeeigenschaften als die
Standardfasern.
Dobby, Tritt
Ein Mechanismus, der die Bewegung des Schaftes eines Webstuhles steuert.
Doppelgewebe
Ein durch das Verweben zweier Tuche zusammengesetztes Gewebe.
Ekrü
Die natürliche Farbe eines Stoffes, bevor er die Färbeprozesse
durchläuft.
Einschuß
Das Hindurchtreiben des Schußfadens durch die Kettfäden beim
Weben.
Fäden
pro cm
Die Dichte von Kettfäden pro cm in Stoffen.
Farbabstimmung
Die Abstimmung verschiedener Färbepartien einer Qualität, um
einem gegebenen Urmuster nahezukommen.
Färben
Ein Prozeß um Fasern, Garnen oder Stoffen Farbe zu verleihen.
Farbton
Eine Eigenschaft einer Farbe, wodurch diese überwiegend als gelb,
grün, rot oder blau gekennzeichnet wird.
FAR
Federal Aviation Regulation (Luftfahrtaufsichtsbehörde).
Faser
Das grundlegende Rohmaterial für Textilien, entweder natürlichen
Ursprungs oder künstlich hergestellt.
Feuchtigkeitsgehalt
Die in einer Textilfaser in ihrem Rohzustand enthaltene Feuchtigkeit.
Fischgrätmuster
Eine Anordnung von Köperbindungen, bei der die Richtung des Köpers
so versetzt ist, daß Streifen entstehen, die Heringsgräten
ähneln.
Flicken
Die Korrektur von Fehlern und Unvollkommenheiten in Stoffen von Hand.
Flottierfaden
Freiliegendes Garn an der Oberfläche eines Stoffes zwischen benachbarten
Schnittpunkten von Kett- und Schußfäden.
Garnnummer
Zahl, die die Masse per Längeneinheit oder Länge per Masseneinheit
eines Garnes angibt.
HR Schaumstoff
High resilient; hochelastischer Weichschaumstoff.
ISO
International Standards Organisation.
Jacquardweberei
Ein Mechanismus über einer konventionellen Webmaschine, mit dem
einige hundert Kettfäden einzeln gesteuert werden können und
der dadurch die Herstellung großer, komplexer Muster ermöglicht.
Jacquard Harnischschnüre
Eine Gruppe von Schnüren und deren Befestigung, die von den Platinen
der Maschine nach unten verlaufen und das Anheben bzw. Absenken der Kettfäden
steuern.
Kämmen, Kardieren
Das Geraderichten von Fasern und das Entfernen von Verunreinigungen mit
Hilfe eines Kammes und Bürsten.
Kammgarn
Festes, kompaktes Garn, gesponnen aus gekämmten, langen Wollfasern,
die ein gleichmäßiges Produkt mit hoher Festigkeit und glatter
Oberfläche ergeben.

Karbonisieren
Ein chemischer Prozeß zur Entfernung pflanzlicher Rückstände
aus tierischen Fasern.
Kardieren, Krempeln
Ein Prozeß, vor dem eigentlichen Spinnen, der die Spinnfasern geraderichtet
und Verunreinigungen entfernt. Dies geschieht mit einer Maschine (Karde/Krempel),
die auf der Bewegung der Fasern zwischen zwei mit Drahtstiften besetzten
Walzen beruht.
Kaschierung
Hinzufügen eines Schaumstoffes auf der Rückseite eines Stoffes,
um seine Elastizität zu verbessern.
Kettfäden
Die längsgerichteten Fäden in einem gewobenen Stoff.
Kettschären, Zetteln
Die Anordnung der Kettfäden in langen, parallelen Reihen vor dem
Weben.
Konus /Garnspule
Konische Hülse, auf die das Garn aufgewickelt wird.
Köper
Ein diagonaler Webeffekt, der durch Auslassen zweier oder mehrerer Kettfäden
beim Weben entsteht.

Kräuselung
Natürlich vorhandene oder künstlich erzeugte Welligkeit einer
Faser.
Kreppgewebe
Ein Gewebe mit zerknitterter oder gekräuselter Oberfläche.
Kreuzfärbung
Die Verarbeitung verschiedenfarbiger Kett- und Schußfäden.
Lichtbeständigkeit,
Lichtechtheit
Unempfindlichkeit gegen den bleichenden Effekt von Licht und Sonne.
Litze
Ein flacher Stahlstreifen, eine Schnur mit Schlaufe oder ein gebogener
Draht mit einer Öse im Zentrum, durch die der Kettfaden gefädelt
wird.

Litzenschaft, Webschaft
Webgeschirr; ein Rahmen mit Litzen.
Lunte, Vorgespinst
Ein Zusammenschluß paralleler, feiner Faserstränge; die Vorstufe
zum Kammgarnspinnen.
Martindale
(-Test)
Eine Scheuerprüfung zur Messung der Strapazierfähigkeit
von Stoffen. Die Kett- und Schußfäden werden gleichzeitig abgerieben.
Metamerie
Die Farbänderung in einem Stoff durch Wechsel der Beleuchtung - z.B.
beim Betrachten von Stoff bei Tages- und Kunstlicht. Dies wird normalerweise
durch korrekte Farbstoffauswahl vermieden.
Mikrofaser
Mikroskopisch feine Fasern oder Filamente (kleiner T 1,7 dtex).
Mischen
Beim Mischen werden verschiedene Fasern, meist mit unterschiedlichen physikalischen
Eigenschaften gemischt, um eine gleichbleibende Qualität im Endprodukt
zu erhalten.
NFPA
National Fire Protection Association (Nationale Brandschutzvereinigung).
Pilling
Kleine Faserknötchen, die durch allgemeinen Verschleiß
an der Stoffoberfläche entstehen.
Reprise,
Feuchtigkeitsgehalt
Feuchtigkeitsprozent textiler Stoffe ausgedrückt als %-Anteil
des Trockengewichtes des Stoffes nach dem trocknen im Ofen.
Riet (Weberkamm, Nadelstab)
Kammartiges Teil an einer Webmaschine, durch das die Kettfäden hindurchgeführ
werden.
Runzelung
Der auf Stoffen sichtbare faltige Effekt, der sich aus ungleichmäßiger
Schrumpfung ergibt.
Satin,
Kettsatin
Ein Satinstoff mit Kettfadenoberfläche, bei dem die Flottierfäden
überwiegend vertikal liegen.
Schauseite, Rechte Seite
Die Seite eines Stoffes, die im fertigen Produkt sichtbar sein soll.
Scheren
Lose Fasern von der Oberfläche eines Gewebes nach dem Weben entfernen.
Scheuerfestigkeit
Ein technischer Fachbegriff zur Beschreibung der Widerstandsfähigkeit
von Stoffen gegenüber Schäden durch Verschleiß. Dies wird
üblicherweise in "Hüben" (Reibzyklen) angegeben (s.
"Martindale").
Schlupf
Lücken im Stoff durch Verrutschen von Schußfäden oder
Verschieben von Kettfäden.
Schrägverzug
Eine Verzerrung im Gewebe, bei der Kett- und Schußfäden nicht
exakt im rechten Winkel aufeinanderstehen.
Schwerentflammbar
Die Fähigkeit von Stoffen, sich nicht zu entzünden.
Schußfäden pro cm
Die Anzahl von Schußfäden pro cm eines Stoffes.
Schußfäden, Querfäden
Die horizontalen Fäden, die sich mit den vertikalen Kettfäden
im rechten Winkel kreuzen.
Schußsatin
Ein Satinstoff mit Schußfadenoberfläche, bei dem die Flottierfäden
horizontal liegen.
Schütze, Schiffchen
Eine Vorrichtung an der Webmaschine, die den Schußfaden durch das
Fach hindurchträgt, um ihn mit den Kettfäden zu kreuzen.
Scotchgard®
Eine warenzeichengeschützte chemische Appretur, die die Widerstandsfähigkeit
von Stoffen gegen Öl, Schmutz und Wasser erhöht.
Spannrahmen
Eine Veredelungsmaschine zur Trocknung des Stoffes und zur Festlegung
der Stoffbreite.
Spinnen
Arbeitsprozess bei dem das Spinnmaterial durch verstrecken und verdrehen
in Garnform überführt wird.
Spulengatter
Ein Rahmen, auf dem Garnspulen aufgesteckt sind.

Stoffbreite
Die Breite eines Stoffes, gemessen innerhalb der Webkanten.
Streichgarn
Locker gesponnenes Garn, gesponnen aus kurzen Wollfasern, die ein dickes
Garn mit flaumiger Oberfläche ergeben.

Stück
Eine vereinbarte Längeneinheit bei Stoffen.
Stückfärbung
Eine bestimmte Menge Stoff wird in einem Färbebad gefärbt.
Stuhlrohes Gewebe
Jeder gewobene Stoff, der die Webmaschine durchläuft und noch keine
nachfolgenden Bearbeitungsprozesse durchlaufen hat.
Stuhlware, Rohware, ungebleichte Ware
Bezeichnung für ein Textilprodukt vor dem Bleichen, Färben;
vor dem Veredeln.
Synthetische Fasern
Kunstfasern, hergestellt aus petrochemischen Stoffen.
Texturierte
Garne
Chemiefasergarne, die durch Hitze und/oder mechanische Bearbeitung
so verändert wurden, daß sie das Aussehen und die Eigenschaften
von Naturfasergarnen annehmen (z.B. Kräuselung).
Umnähen
Das Zusammenfügen zweier Stoffstücke durch einen Überwendlichstich
über und um die Kanten.
Veredelung
Eine Reihe von Prozessen, die Stoffe nach dem Weben und vor dem Versand
durchlaufen.
Walken
Gesteuertes verfilzen von Wollstoffen und Maschenwaren aus Wolle um
die Dichte zu verändern.
Waschen, Entfetten
Der Waschvorgang von Stoffen oder Garn, um Schmutz und Fett zu entfernen.
Webfach, Fach
Der Spalt, den die aufgeteilten Kettfäden während dem Weben
formen.
Webekante, Webkante
Die seitlichen Kanten eines fertigen Gewebes, die gegen Ausfasern verstärkt
sind.
Webstuhl
Eine Webmaschine, die Gewebe produziert.
Zusammensetzung
Gewebezusammensetzung; die Menge der einzelnen Fasermaterialien in einem
Stoff.
Zugfestigkeit
Die Zugfestigkeit eines Stoffes bei Zugbelastung, üblicherweise in
Newton angegeben.
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